Jobcoaching – Hilfe bei allen Fragen und Problemen rund um den Beruf und die Karriere

Jobcoaching – Hilfe bei allen Fragen und Problemen rund um den Beruf und die Karriere

Oft werde ich gefragt: „Was ist denn eigentlich Jobcoaching“? Nun, zunächst ist Jobcoaching ein ganz normales Coaching. Coaching bietet Erkenntnis, Hilfe und Unterstützung. Der Coachee beschäftigt sich intensiv mit seiner Persönlichkeit, identifiziert und benennt Schwierigkeiten und findet unter fachkundiger Anleitung gemeinsam mit dem Coach einen Weg zu einer individuellen Lösung.

Ein Jobcoach unterscheidet sich in seinen Methoden und im Vorgehen grundsätzlich nicht von anderen Coaches. Doch er ist spezialisiert auf alle Fragen rund um den Beruf und die Karriere.

Womit genau beschäftigt sich nun ein Jobcoach?

Vielen Menschen fällt beim Thema Jobcoaching zunächst die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle ein. Und genau das ist auch ein großes Thema, das Menschen zu einem Jobcoach führt. Sie suchen einen neuen Beruf, einen neuen Job oder möchten in ein anderes Unternehmen wechseln. Vielleicht möchten sie aber auch in Ihrem Unternehmen bleiben. Doch sie haben  Schwierigkeiten, auf der Karriereleiter ein Stück höher zu kommen. Möglicherweise haben sie auch eine Arbeit, die sie über viele Jahre vollkommen in Ordnung fanden. Doch nach und nach oder auch ganz plötzlich, fühlt sich irgendetwas tief drinnen nicht mehr richtig an. Ein Teil in ihnen ist mit der Arbeit unzufrieden.

Einige Menschen befinden sich in einer Lebenskrise und möchten aus der Krise heraus. Möglichst soll sich dabei alles auch im Beruf zum Besseren wenden. Und anderen wiederum geht es einfach nur um eine Neuorientierung. Sie haben den alten Trott einfach satt. Oder sie müssen aus äußeren Zwängen heraus – weil vielleicht das Unternehmen schließt –  etwas Neues beginnen.

Welcher Beruf ist für mich geeignet?

Manchmal setzen die Fragen, die Menschen zu einem Jobcoach führen, auch weitaus früher an. Junge Menschen fragen sich, was sie studieren sollen. Welcher Beruf oder welche Ausbildung ist für mich geeignet? Welcher Beruf passt zu mir und wird mich erfüllen? Doch nicht nur junge Menschen beschäftigen sich mit diesem wichtigen Thema. Denn schließlich begleitet der Beruf uns ein Leben lang.

Häufig kommen auch Menschen in der Lebensmitte zu mir als Jobcoach. Einige haben bereits sehr viel in ihrem Berufsleben erreicht. Doch aus den verschiedensten Gründen möchten sie noch einmal etwas vollkommen Neues machen. Sie befinden sich im Wandel. Das kann zum Beispiel die plötzliche Erkenntnis sein, dass das Leben nicht endlos ist. Und eigentlich wollten sie doch noch immer einmal etwas „Anderes“ machen.

Selbständigkeit und Burnout Prophylaxe

Manchmal möchte jemand sein geliebtes Hobby beruflich nutzen und ein kleines Unternehmen gründen. Ein anderer möchte einfach mehr mehr Zeit für seine Familie haben. Bei einigen Menschen droht auch ein Burnout. Wie weiter machen? Durchziehen oder umorientieren? Auch hier ist ein fachkundiger Jobcoach gefragt, der mit den Betroffenen gemeinsam die Situation analysiert und Wege aus dem drohenden Burnout finden kann.

 

Bewerbungen und Konflikte

Häufig geht es im Jobcoaching auch um Bewerbungen. Wie wird heute eine Bewerbung möglichst überzeugend geschrieben? Wie stelle ich mich gut da? Soll ich mich initiativ bewerben? Welche Fragen erwarten mich beim Vorstellungsgespräch. Hilft ein Bewerbertraining?

Und dann gibt es da noch die vielen kleinen und großen Streitigkeiten mit den Kollegen oder dem Chef, die auf Dauer plötzlich nicht mehr auszuhalten sind. Wie kann ich mit dem Konflikt umgehen? Soll ich mich offensiv den Problemen stellen oder besser die Firma verlassen? Manchmal sind es auch innere Konflikte, die uns nicht zur Ruhe kommen oder gar schlafen lassen.

Das Berufsleben ist ein großer Teil unseres Lebens

Auch wenn ein Jobcoach keine Arbeitsvermittler ist, hat er im Allgemeinen sehr ausgeprägte Erfahrungen in unterschiedlichen Branchen. Er kann begleiten und wenn notwendig, auch einmal beraten. Da ich viele Jahre als Juristin gearbeitet habe, kann ich meinen Klienten beim Jobcoaching einen soliden arbeitsrechtlichen Hintergrund für ihre speziellen rechtlichen Fragestellungen bieten.

Ich habe hier einige Tätigkeitsfelder eines Jobcoaches angesprochen. Selbstverständlich gibt es weitere. Unser Beruf, unsere Karriere und alle Fragen um den Beruf, nehmen zumeist einen großen Teil der Lebenszeit ein. Daher lohnt es sich immer, einmal mit einem Fachmann gemeinsam einen Blick auf Ihren persönlichen Status zu werfen. Wo komme ich her und wo will ich hin? Das sind nur zwei Fragen von vielen, die in einem Jobcoaching angesprochen und systematisch aufbereitet werden.

Neugierig geworden? Rufen Sie mich an – Jobcoaching Bonn – und vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch.

 

 

 

 

Tipps für die Jobsuche: So wird eine Ablehnung zur Chance

Gastbeitrag von Benjamin Meyer (Jobfibel) zur Jobsuche

Gerade in beliebten Berufszweigen kommt trotz der verbesserten Arbeitsmarktlage noch immer ein Vielfaches an Bewerbern auf jede ausgeschriebene Stelle. Deshalb ist es eigentlich wenig überraschend, wenn gerade zu Beginn der Jobsuche nur Absagen im Briefkasten landen. Dennoch ist es eine schmerzhafte Erfahrung, wenn wieder auf ein sorgfältig formuliertes Bewerbungsschreiben keine Einladung erfolgt. Oder wenn trotz positiv verlaufenem Vorstellungsgespräch anschließend kein Arbeitsvertrag zustande kommt. Es ist nur menschlich, eine Ablehnung spontan persönlich zu nehmen und sich deshalb im eigenen Selbstwert verletzt zu fühlen. Mit den richtigen Strategien kann es aber gelingen, auch mit Absagen gelassen umzugehen und aus ihnen sogar zu lernen.

Gefühle zulassen

Die negativen Empfindungen beim Erhalt einer Absage sind häufig recht schmerzvoll. Es ist nicht sinnvoll, sie zu leugnen oder gar zu verdrängen. Sie arbeiten im Unterbewusstsein weiter. Das Selbstbewusstsein kann nachhaltig leiden und die weitere Jobsuche gefährdet werden. Erfahrungsgemäß wirkt es erleichternd, über die Enttäuschung der Absage zu sprechen. Freunde und Familienangehörige können dabei eine wichtige emotionale Stütze sein.

Sie können Ihnen dabei helfen, sich in Erinnerung zu rufen, dass es viele Gründe für eine Ablehnung geben kann. Diese müssen überhaupt nichts mit der eigenen Person zu tun haben. Dabei ist es allerdings wichtig, diese Gespräche wirklich nur im privaten Kreis zu führen. Insbesondere soziale Netzwerke sollten tabu sein. Denn es wirkt auch auf weitere potentielle Arbeitgeber abschreckend, wenn im Internet unter Ihrem Namen negative Bemerkungen über andere Firmen zu finden sind.

Feedback einholen

Wenn Sie die erste Enttäuschung verarbeitet haben, fragen Sie beim Arbeitgeber wegen der Gründe für die Ablehnung nach. Das kann besonders dann, wenn Sie bereits die Hürde zum Vorstellungsgespräch gemeistert hatten, sinnvoll sein. Denn entsprechende Hinweise können dazu beitragen, die Jobsuche in Zukunft erfolgreicher zu gestalten. Auch wenn der Personalchef bei Ihrer Jobsuche nur ausweichende Antworten gibt, ist es natürlich wichtig, höflich zu bleiben und sich für das Gespräch zu bedanken. Das beweist Professionalität. Und gerade das kann bei einer späteren Bewerbung bei dieser Firma zu einem Pluspunkt werden. Und falls es trotz vielfacher Bewerbungen bislang auf Ihrer Jobsuche noch nicht zu einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch gekommen ist? Dann sollten auch die Bewerbungsunterlagen und das Anschreiben genau unter die Lupe genommen werden.

Unbeteiligte Dritte, die im Idealfall in einem ähnlichen Berufsfeld tätig sind, können bei den Unterlagen leicht Fehler oder Mängel entdecken. Und das sind zumeist Fehler, die der Jobsuchende selber übersehen hat. Das kann von simplen Tippfehlern über ungeschickt verpackte Lücken im Lebenslauf bis hin zu einem mangelnden Eingehen auf die Wunschfirma reichen. Absagen werden selbst meist Standardschreiben versandt. Dennoch sollten Sie auf der Jobsuche Standardschreiben vermeiden. Sie wirken auf potenzielle Arbeitgeber abschreckend, da sie  an jede x-beliebige Firma gerichtet sein könnten.

Noch mehr Tipps rund um die Jobsuche liefert der kostenlose E-Book-Ratgeber der Jobfibel.

Selbstkritisch sein

Nach gescheiterten Vorstellungsgesprächen ist es ein kritischer Blick auf das eigene Verhalten angesagt. Zunächst achten potentielle Arbeitgeber auch auf grundsätzliche Dinge wie angemessener Kleidung und höfliches Auftreten. Und natürlich darauf, ob sich der Bewerber im Vorfeld ausreichend mit der Firma und ihrer Ausrichtung innerhalb der Branche beschäftigt hat. Themenbezogene Nachfragen zeigen, dass der Bewerber die notwendigen Kenntnisse hat und sich für das Unternehmen interessiert. Außerdem sollte es im Verlauf des Vorstellungsgesprächs nicht zu Diskrepanzen zwischen den mündlich getätigten Aussagen und den Bewerbungsunterlagen kommen.

Auch auf unerwartete Fragen sollte dabei eine souveräne Reaktion erfolgen. Wenn sich bei diesen Überlegungen herausstellt, dass das eigentliche Problem bloße Unsicherheit ist, lässt sich dies mit etwas Übung aus der Welt schaffen. Sie sollten deshalb vor dem nächsten Vorstellungsgespräch einen guten Freund bitten, mit Ihnen eine entsprechende Situation auf verschiedene Weisen nachzustellen. So gewinnen Sie eine gewisse Routine. Auch ein Jobcoaching kann hier gute Dienste leisten.

Hilfe annehmen

Wenn alle Bemühungen nicht fruchten, sollten Sie sich nicht scheuen, an einem Bewerbungstraining teilzunehmen. Dort finden Sie Ansprechpartner, die auf dem neuesten Stand sind, was die aktuellen Vorgaben zu Bewerbungsunterlagen und Anschreiben angeht. Gerade wer sich nach einem langjährigen Beschäftigungsverhältnis wieder auf die Jobsuche begibt, kann sich durch veraltete Unterlagen oder eine unmoderne Formatierung   leicht viele Chancen verbauen. Außerdem kann ein Bewerbungstraining dazu beitragen, eigene Stärken zu erkennen, den Lebenslauf zu optimieren und das eigene Auftreten zu reflektieren.

Durch praktische Übungen werden darüber hinaus Strategien entwickelt, wie Sie bei Vorstellungsgesprächen professionell und dennoch authentisch wirken können. Zudem erhalten Sie in einem Bewerbungstraining auch praktische Hinweise, wie sie auch jenseits von herkömmlichen Bewerbungen zu Ihrem Wunscharbeitsplatz kommen können, sei es durch Initiativbewerbungen, sei es durch intensives Netzwerken innerhalb der Branche. Nicht zuletzt strahlt das Wissen, sich intensiv mit der eigenen Bewerbung auseinandergesetzt zu haben, die notwendige Selbstsicherheit aus, die das letzte Mosaiksteinchen zu einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch sein kann.

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